Mittwoch, 9. Dezember 2009

Guten Morgen Kopenhagen - dann rettet doch einfach das Klima!

Allgemein wird das Hauptziel der Verhandlungen in Kopenhagen darin gesehen, Lösungen zu finden, um den weltweiten Treibstoffausstoß bis zum Jahr 2050 um die Hälfte zu reduzieren damit sich der Anstieg der Temperatur auf unseren Planeten auf 2 Grad beschränken lässt.

Was sich hinter diesem einen Satz verbirgt ist eigentlich unglaublich und beinhaltet eine globale Katastrophe mit unendlich vielen Gesichtern!

Aber es ist vor allem erstaunlich, wie ruhig ein Großteil der weltweiten Bevölkerung in Anbetracht solcher Tatsachen bleibt. Dabei ist der Klimawandel heute keine düstere Zukunftsvision mehr, sondern wird von vielen anerkannten Wissenschaftlern bestätigt.

Die Paradiese dieser Erde beginnen sich bereits zu verändern. Die Malediven z.B. - vor dem geistigen Auge tauchen bei diesem Wort weiße Strände und kristallklares Wasser auf - sie haben bereits heute mit den Folgen der Klimaerwärmung zu kämpfen. Hier häufen sich Überschwemmungen, Wirbelstürme und Dürreperioden. Nicht unbedingt, das was wir mit einem Luxusurlaub verbinden!

Auch Klimaflüchtlinge sind keine Figuren, aus einem Science-Fiction-Roman, sondern schon heute Realität. Es gibt bereits Regionen auf dieser Welt, die durch den Menschen so verändert wurden, dass sie nicht mehr genügend Ressourcen für Ihre Bewohner bereithalten.

Was also braucht es noch um endlich alle zum Umdenken zu bewegen?

Es scheint immer noch normal zu sein, ein Leben im völligen Überfluss zu leben. Wer kann, gönnt sich alles – sofort. Ein solches Leben wird von der Industrie bedient. Die Supermärkte sind voller denn je. Viel zu voll als das alle Produkte einen Abnehmer finden. Aber die Konsumenten sollen nun mal kaufen um die Wirtschaft bei ihrem unaufhörlichen Wachstum zu unterstützen - Anhänger einer modernen Religion des Konsums. Denn die Wirtschaft ist offenbar die eigentliche Religion unserer Zeit, wie Christoph Süß im ZDF feststellte. Dies zeigt sich laut Süß in der Begrifflichkeit Wirtschaftssprache - sie ist geprägt von Begriffen wie „Schuldner“, „Gläubiger“ und „Offenbarungseid.“

Ein solches Denken, wird unseren Planeten nicht retten!

Ich denke aber - es kann so viel erreicht werden, wenn sich jeder einmal ganz kurz zurücklehnt und darüber nachdenkt, was er wirklich für ein erfülltes Leben braucht! Das klingt sehr einfach und auch etwas naiv, aber ich meine genauso einfach ist das alles. Und genauso einfach lässt sich das auch auf die Verhandlungen in Kopenhagen übertragen. Ich hoffe die Anwesenden werden einfach mal kurz darüber nachdenken, was es wirklich bedeutet, wenn sich die Vorhersagen der der neusten Studien zum Klimawandel bewahrheiten sollten, wenn all die Vorhersagen bisher zu optimistisch waren. Und dann sollten sie einmal tief durchatmen und Entscheidungen treffen, die wirklich etwas verändern! Vielleicht wird das Leben dann ein klein wenig unbequemer aber auch gesünder, denn es schadet nun mal nichts, öfter mal das Fahrrad anstelle des Autos zu nehmen!

Vielleicht muss man sich nicht gleich wie Kim mit dem Fahrrad von Australien auf den Weg nach Kopenhagen machen und dafür 1 1/2 Jahre unterwegs sein oder sich auf 12.000 Plastikflaschen auf den Weg über die Weltmeere machen wie David de Rothschild, aber ein wenig davon, sollte doch jeder in seinen Alltag bringen – mit Kreativität dafür einstehen, was einem wichtig ist.

Ich hoffe, dass 192 Länder in einer aufgeklärten Welt nicht so stur sein können, die Zeichen der Zeit derart hartnäckig zu ignorieren. Ich habe die Hoffnung, dass in Kopenhagen Entscheidungen getroffen werden, die etwas bewirken!

Kommentare:

  1. Hi, bin gerade (wiedermal) über KarmaKonsum hier gelandet. Ist hier seit fast einem halben Jahr nichts mehr passiert? So entäuscht von Kopenhagen?

    Kopf hoch - weitermachen! Grüne Helden braucht das Land!

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  2. Liebe Greta,

    würde Dir gern ein paar Infos zum Eco-Fashion-Award „Ready to Green“ von THEKEY.TO und DaWanda schicken. Magst Du mir bei interesse mal Eure Mailadresse geben?

    Herzliche Grüße,
    Anna von DaWanda

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  3. Hallo Greta,
    Im Prinzip denke ich hast Du recht, nur was soll der Quatsch mit "Treibhausgasen" und "auf 2 Grad begrenzen". Hast Du noch nie vom "Klimaschwindel", den geschäflichen Interessen von Al Gore und Pachauri gelesen? Keine Angst, ich bin kein Klimawandel-Leugner Lobbyist, der die Atomtechnik durch die Co2(-Lüge)Keule wieder salonfähig machen will. Ich bin für 100% erneuerbare Energien in BÜRGERHAND, ich bin 100% gegen Gentechnik und Monsanto, ich bin 100% gegen Pharma-Schwindel und ich bin für eine natürliche Wirtschaftsordnung (siehe Schauberger) und ich sehe das beste poltische System im bandbreitenmodell.de

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  4. Finde ökoschlampen nen fetzigen Namen, schade, dass ihr nichts mehr macht :(

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