Posts mit dem Label Berlin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Berlin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 21. Juli 2009

ECO LUXURY AT GREEN SHOWROOM IN BERLIN

Written by Andrea Imgenberg & Sabine Lydia Müller



The premier of the GREEN Showroom took place in the Adlon hotel near the Brandenburger Tor in Berlin, as part of the Mercedes Benz Fashion Week. Initiated by the two designers Magdalena Schaffrin and Jana Keller, eco-luxury fashion labels from different countries presented their collections in the upscale hotel, framed by premium organic cosmetics and matching accessories.

The choice of the location indicated immediately what the green showroom proved to its visitors: In 2009 green fashion has finally evolved from casual street wear to high-class business-outfits, elegant daywear and glamorous evening attire.
In the first hotel suite we directly found feminine dresses from US-designer Roshanak Salim made from organic cotton jersey. Flattering cuts and rich colors are the secret to her women wear. At the opposite booth Magdalena Schaffrin exposed her extremely sophisticated creations for women and men. Her strictly natural fabrics are mostly ecologically certified and she produces in Berlin, the pulsating capital of Germany.
So Pure, a label from Hamburg/Germany started with a collection of smart business suits for ladies and gents this year. These are LOHASians who come from the worlds of banking and consulting, where street wear just wouldn't be appropriate. Finally, green fashion adapted to the reality of working women who are interested in sustainable fashion.
Queen & Princess provides flattering organic cotton blouses for sleek business outfits. Jessica Reyes Rodriguez' delicate creations with smoked elements was a pure thrill. She produces her exclusive unique items with a group of highly specialized women in Germany and supports local handicrafts.
We then moved on to Estonian fashion designer Reet Aus. Her subtle blouses made from organic cotton crash caught our attention and led to a long and interesting conversation about how Reet got inspired to do eco fashion during her travels to several northern European countries. For a long time she was pretty much the only designer in her home country working with sustainable materials, but now, she is happy that some of her colleagues in Estonia have followed in her steps.

Designer Julia Starp creates elaborate evening dresses made of organic silk. The advantage of organic silk is that the silkworm can stay alive although the humans harvest the cocoon. We were impressed how Julia combined silk and cotton strips to a beautiful golden cocktail dress. We would have loved to just put it on and order an aperitif at the dignified Adlon bar.
To complete the perfect neo-eco-styling, we suggest vegetable dyed leather bags and matching leather jewelry from RoyalBLUSH by Jana Keller. For the raw natural look we discovered tagua-nut bracelets or belts made from catfish in the next suite of the Adlon hotel. Designer Van Markoviec www.vanmarkoviec.com experiments with various materials from all over the world to create her unique styles. Leftovers from the production are being turned into a new item of design. Van Markoviec feels that accessories are essential for the styling.

Blushless offers extraordinary wedding-dresses inspired by the film "Wild at heart" and promoted as eco-friendly bridal couture. Finally there are no more excuses for tree-huggers to say no to lifelong bonds. We thought these dresses would be a really good reason to marry soon.
Our conclusion after many hours in the Adlon was: The green showroom left nothing to be desired and we are really impressed to see how fast green fashion evolved. We wish the organization team good luck for their ambitious future plans. We will curiously follow every step/cut you make! ;-) See you again when the green showroom hits Paris during the Fashion Week in October.

via: www.ecofashionworld.com

Samstag, 9. Mai 2009

BDK in Berlin


Herzliche Grüße von der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen aus dem Velodrom in Berlin.
Als Delegierte für den Kreisverband Köln nehme ich hier am Parteitag teil. Super, dass Christoph Harrach von www.karmakonsum.de sich auf meinen Aufruf hin als Blogger angemeldet hat. Zu jedem Parteitag sind Blogger eingeladen, live zu berichten. Hier kann man sich anmelden:
Damit ich auch hier in der Bloggerecke, weit weg von meinen Kölner Kollegen sitzen kann, haben mir die Bayern freundlicherweise Asyl gewährt. Mein Dank gilt dem Kreis Neuburg-Schrobenhausen ;-)

Yes we Cannabis - Grün dreht das


Heute findet anläßlich des Hanftags eine Demo in Berlin statt. Gestern wurde dieses Event von Aktivisten auf unserem Parteitag angekündigt. Als ich das fotografieren wollte, entstand ein Foto was für sich spricht...

Donnerstag, 30. April 2009

Lohas-Forum beim McPlanet Kongress in Berlin

Samstag, 25. April 2009, 17:30-19:30h
Forum „Lohas: Kauf dir eine bessere Welt?“
Konsum ist zentraler Bezugspunkt moderner Kultur, das Lebenselixier des globalisierten Kapitalismus. Aber eine Ausweitung dieses Massenkonsums triebe die Welt in den ökologischen Ruin. Findige Ökos machen sich nun die Mechanismen der Konsumkultur zu Nutze, indem sie den „Lifestyle of Health and Sustainability" propagieren und ihr Geld demonstrativ für Produkte ausgeben, die man guten Gewissens kaufen kann.
Pragmatische Lösung oder ein direkter Weg in die verführerischen Fußangeln des Kapitalismus?
• Hans Hubbertz (Ev. Kirche, Dekanat Recklinghausen)
• Manfred Linz (Wuppertal Institut)
• Sabine Lydia Müller (Symbiose Eins)
• Moderation: Tanja Busse (Autorin „Die Einkaufsrevolution“)
**********************************************************

Das Forum war mit ca. 80-90 Gästen gut besucht. Recht schnell wurde mir klar, dass viele Anwesende denken, die „LOHAS“ seien eine mysteriöse Gruppe, der man sich anschließen kann und so gab es dann auch Ängste und Befürchtungen, die LOHAS könnten der Umwelt- und Sozialbewegungen eher schaden als nützen. Denn, wenn einen suggeriert wird, dass man alleine durch Shoppen schon die Welt verbessern könne, so hätte der Einzelne ja gar keine Motivation mehr politisch aktiv zu werden.

Ich bin da eher realisitscher Optimist. Die Masse ist träge und um sie zu bewegen, braucht es mehr als weise Worte und den erhobenen Zeigefinger. Warum sollte irgendein Mensch, dem es für sich so ganz gut geht, der immer schön einkaufen geht und isst, worauf er/sie Lust hat (also wozu die Werbung ihn/sie inspiriert hat) und fliegt und viel Auto fährt… warum sollte diese Person also Lust haben, all das aufzugeben? Fakt ist: Viele Menschen leben nach dem Lust-Prinzip und sind auch mit keiner Parole dieser Erde dazu zu bewegen, sich schlecht und schuldig zu fühlen.

Meine Idee um diese beiden extremen Seiten einander näher zu bringen ist und bleibt es erstmal, mit dem strategischen Konsum anzufangen. Wer kapiert hat, dass es besser für Mensch und Natur ist, sich ökologisch und mit Fair Trade Waren einzudecken, der hat doch schon so einiges begriffen. Und dieser kleine Samen, kann dann gegebenenfalls – bei günstigen Bedingungen – wachsen.

Bestimmt ändert man Menschen nicht mit der Holzhammermethode. Auch nicht mit der Müsli-Keule. Auch wenn uns allen die Angst im Nacken sitzt, dass morgen die Welt untergeht, wird uns keine Sau helfen, die Welt zu retten, wenn das Welt-Retten nicht irgendwie Spaß bringt. Ganz bewusst benutze ich hier das Wort „Spaß“, da ich übrigens bei dem gesamten Mc Planet Kongress so ziemlich das Gefühl hatte, dass den Leuten vor lauter Arsch-auf-Grundeis-gehen, eine gewisse Leichtigkeit und Freude so ziemlich abhanden gekommen ist.

In Zeiten in denen ich noch tumb vor mich hin konsumiert habe (bis ca. 2003), ging es mir blendend. Dank spärlicher Informationen und dem gänzlichen Fehlen von Konzern-Kritik in den Massenmedien, kombiniert mit einer Abneigung für „schwierige Themen“, hatte ich so gar keine Motivation, meinen Geisteszustand zu verändern. Darum waren die allermeisten Konsumgüter total unvorbelastet für mich. Im Gegenteil, wie ich es auch im Mc Planet Forum schon betont hatte, waren mir einige Marken wie z.B. Nutella regelrecht „ans Herz gewachsen“… Es war eine Heidenarbeit, diese ganzen Marken von meinen Emotionen zu entkoppeln. Denn die Marketing-Experten hatten in den Jahren zuvor natürlich viel Energie und Geld in die entsprechenden Werbe-Strategien gesteckt, wodurch die Marken ganz nah mit meinen Gefühlen und Erinnerungen verbunden waren.

Es ist mit ziemlich viel Aufwand, Anstrengung und Willen zur Änderung verbunden, einen Abstand zu diesen Marken zu gewinnen und sie kritisch und so objektiv wie möglich zu betrachten. Alleine dieser Schritt ist enorm. Meine Meinung ist: Wer es peu-à-peu schafft, sich aus der Umarmung der klassischen Konsumgüter-Markenwelt zu befreien, der ist verarschungs-resistent. Weil er ja dann wirklich alle Tricks durchschaut hat und einen klaren Blick für wahre Messages hat. Z.B. Was ist drin? Wo kommt’s her? Wer hat’s gemacht? etc.

Natürlich wäre es dann im nächsten Schritt extrem wünschenswert, wenn die bis dahin geläuterten Menschen nun auch noch politisch aktiv würden, um das Movement auch personell zu unterstützen. Aber so was geht eben nicht von heute auf morgen, auch wenn die Zeit drängt…

Mein Appell lautet also: Konsum ist Macht! Strategischer Konsum ist ein essentieller Bestandteil der Politisierung von Konsumenten und deshalb absolut wichtig und richtig. Allein, weil manche Hardcore-Ökos die Angst haben, dass die öffentliche Diskussion um die Zielgruppe der LOHAS würde ihren „Kampf“ verwässern, sollte es nach wie vor klar sein, dass als Einstiegsdroge zum politischen Durchblick eine Veränderung des eigenen Konsums (Lebensmittel, Strom, Banking, Mobilität, etc.) für das Gros der Bevölkerung bahnbrechend wirkt und langfristig in der Lage ist den Menschen die Augen für Missstände jeglicher Art zu öffnen.

Montag, 27. April 2009

Bio-Fastfood-Challenge Berlin – ökorrekt lecker!

Et is wie et is… in Kölle gibt es nur ein einziges Bio-Lokal. Darum war ich froh wieder mal in Berlin zu sein! Mega-hungrig gings also nach der Grünen-Veranstaltung im Bundestag direkt ab zu Gorilla Fastfood in der Friedrichstrasse 120.
www.gorilla-natuerlich.com
Da der Gorilla ja bekanntlich das stärkste Tier im Urwald ist und die gesamte Power mit vegetarischer Ernährung hinbekommt, sollte das für mich auch ausreichen.
Die Auswahl an frischen, liebevoll zubereiteten Salaten war ein Traum. Täglich gibt es zudem 3 Suppen zur Auswahl, natürlich ist auch immer eine vegane Variante dabei. Leckere Brote mit Spreads und Sprossen runden das Sortiment ab. Für mich gabs dann noch ein Stückchen Kuchen und Sojamilch Macchiato… hmmmm! Satt.

Hier ein Foto von mir mit Matthias Rischau, Inhaber von Gorilla.
Wichtige Notiz an Matthias: Bitte ganz schnell eine Filiale in Köln eröffnen. Möglichst Nähe Appelhofplatz oder Belgisches Viertel. Ein Fan.

Sonntagabend sollte es dann was Deftiges sein. Meine Freundin Nina und ich hatten Lust auf Burger und die natürlich in Bio-Qualität!
Um Ninas Ansprüchen an Ästhetik gerecht zu werden, habe ich für uns das wohl schönste Bio-Restaurant in Berlin ausgesucht. Das foodorama in Kreuzberg, Bergmannstrasse 94. www.foodorama.de
Toll, dass wir vorab online in der Speisekarten schmökern konnten. Das ist ein prima Service und die Vorfreude war umso größer.
Das Lokal ist wirklich state-of-the-art und erinnert null an Askese. Zurückhaltende, sauber designete Einrichtung, dazu ein gelungenes Lichtkonzept. Wer auf clean-chic steht, muss sich hier wohl fühlen. Gut gelaunt auch das Personal. Ich wollte eigentlich eine Bionade, die Kellnerin erlaubte sich jedoch mir wärmstens ein echtes Ginger-Ale aus Dänemark zu empfehlen. Glücklicherweise nahm ich den Rat an… die Ingwer-Limo schmeckte hervorragend, auch wenn sie später von einem Lammsbräu Bier abgelöst wurde ;-)
Nina und ich bestellten dazu Burger. Als diese aufgetischt wurden, grinsten wir uns zufrieden an. DAS war wirklich die richtige Wahl. Leckerste Bio-Bulleten auf einem knusprigen Brötchen, dazu Kohlsalat und Fritten… yummie, yummie!